Entscheidungslebenszyklus
Mechanik des Entscheidungslebenszyklus
Der Entscheidungslebenszyklus legt fest, wie Einträge vom Entwurf zum versiegelten Zustand gelangen – unter Wahrung von Autorität, Wirksamkeitszeitpunkt und historischer Kontinuität.
Zweck
Disziplin durch Lebenszyklus
Ohne definierte Lebenszyklusstadien können Einträge im Laufe der Zeit verändert, ersetzt oder unterschiedlich ausgelegt werden.
Der Lebenszyklus stellt sicher, dass Autorität festgelegt wird, bevor Einträge voranschreiten, und dass versiegelte Einträge unveränderlich bleiben.
Lebenszyklus
Vier konzeptionelle Phasen
- 01
Entwurf des Eintrags
Eine Entscheidung beginnt als Eintrags-Entwurf. Absicht, Geltungsbereich und Autoritätskontext werden dokumentiert, bevor der Eintrag zur Versiegelung fortschreiten kann.
- 02
Autorität festgelegt
Die Autoritätsgrundlage des Eintrags wird explizit festgelegt. Dies stellt sicher, dass Entscheidungen mit einem klaren Mandat verknüpft sind und nicht auf implizitem Verständnis beruhen.
- 03
Eintrag versiegelt
Nach der Versiegelung wird ein Eintrag unveränderlich. Sein Inhalt und sein Wirksamkeitszeitpunkt werden als Teil der dauerhaften Entscheidungshistorie bewahrt.
- 04
Änderungen dokumentiert
Künftige Änderungen modifizieren versiegelte Einträge nicht. Stattdessen werden Änderungen als neue Einträge angelegt, die auf die vorherige Entscheidung verweisen.
Konsequenzen
Systemische Konsequenzen
- 01Autorität geht der Ausführung voraus.
- 02Versiegelte Einträge bleiben unveränderlich.
- 03Änderungen werden als neue Einträge erfasst und erhalten die Kontinuität.
Umsetzung
Systemseitige Durchsetzung
Der Lebenszyklus bestimmt den Zustandsübergang.
Die Umsetzung stellt diese Übergänge durch kontrollierte Zustandslogik und Versiegelung sicher.